Autorenarchiv: Daniel

Hölle für nebenbei

Sam Raimis „Drag Me to Hell“
99 Minuten, USA, 2009.
Dass ich mich einem Raimi annehme, hat nichts mit „Spider Man“ zu tun. Sondern mit seinem Frühwerk.
Obgleich das Genre (abgesehen von Romeros Kommentaren auf die US-Gesellschaft) kaum oder keine intellektuellen Höhepunkte erreichte, kann es potetiell stets für den beiläufigen Konsum geeignetes seichtes Amüsement bieten; wobei ebendies [...]

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Schön, aber zwecklos

Jim Jarmuschs „The Limits of Control“
116 Minuten, USA, 2009.
Jim Jarmuschs Filme erzählen Geschichten, ohne über einen Plot zu verfügen. Und damit hatte ich’s schon besser als Kollege R. mit Gallo, wo man auf beides verzichten muss.

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Das Theater der Träume

SCHLEICHENDER TOD ODER RENAISSANCE?
EIN PLÄDOYER FÜR DAS LICHTSPIELHAUS
Hat die Institution Kino eine Zukunft? Ist der Cinématographe dem Kampf mit Filesharing, YouTube, Home oder gar Mobile Entertainment gewachsen?
Lässt man das Kino in den en vogue-Disziplinen Unmittelbarkeit, user generated content, mashup-ability sowie all dem ganzen anderen Tand gegen modernere Medien — bei denen Kunst, niedere Unterhaltung, Journalismus [...]

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Von der Wall Street in den Slum

Erstaunliches bei den Academy Awards 2009
Nirgends zeigt sich Verwobenheit von Finanzwelt und Kulturbetrieb in Hollywoods Mikrokosmos so offenkundig wie bei den Oscarverleihungen. Seit der für die Kunst so schicksalhaften Epochenwende der Ablösung des New Hollywood durch das Blockbusterkino des Spielberg und Lucas hat sich die einstige Fachveranstaltung vollends zum medien- und kassenwirksamen Jahrmarkt der Eitelkeiten [...]

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Tittfield (Hollywood, CA)

Russ Meyers “Die Satansweiber von Tittfield” (”Faster, Pussycat! Kill! Kill!”)
83 Minuten, USA, 1967.
Hätte ich mich nicht so sehr für Titten interessiert, wäre aus mir vielleicht ein großer Filmemacher geworden.
- Russ Meyer, Süddeutsche Zeitung, 22. Oktober ‘93.
Russ Meyer, vermutlich einziger Low-Budget-Filmer von Weltruf, hat seiner Person stets nur eine Dimension in der Außendarstellung gestattet. Sein Werk [...]

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