Sam Raimis „Drag Me to Hell“
99 Minuten, USA, 2009.
Dass ich mich einem Raimi annehme, hat nichts mit „Spider Man“ zu tun. Sondern mit seinem Frühwerk.
Obgleich das Genre (abgesehen von Romeros Kommentaren auf die US-Gesellschaft) kaum oder keine intellektuellen Höhepunkte erreichte, kann es potetiell stets für den beiläufigen Konsum geeignetes seichtes Amüsement bieten; wobei ebendies [...]
Tag-Archiv: 2009
Hölle für nebenbei
Schön, aber zwecklos
Jim Jarmuschs „The Limits of Control“
116 Minuten, USA, 2009.
Jim Jarmuschs Filme erzählen Geschichten, ohne über einen Plot zu verfügen. Und damit hatte ich’s schon besser als Kollege R. mit Gallo, wo man auf beides verzichten muss.
Hirn aus, Spot an!
Mark Neveldines und Brian Taylors „Crank: High Voltage”
USA, 2009
Crank. Hätte das Autoren- und Regisseurduo Neveldine/Taylor einen passenderen Titel für ihren Hirn-aus-Hit aus dem Jahr 2006 finden können? Absolut nicht. Mehr als 80 Minuten Nonstop-Action gefüllt mit einer der übertriebensten Filmhandlungen der letzten Jahre, mit berauschenden Verfolgungssezenen, mit kranken Ideen eben.
Nun folgt der Nachfolger. Denn niemand [...]
Von der Wall Street in den Slum
Erstaunliches bei den Academy Awards 2009
Nirgends zeigt sich Verwobenheit von Finanzwelt und Kulturbetrieb in Hollywoods Mikrokosmos so offenkundig wie bei den Oscarverleihungen. Seit der für die Kunst so schicksalhaften Epochenwende der Ablösung des New Hollywood durch das Blockbusterkino des Spielberg und Lucas hat sich die einstige Fachveranstaltung vollends zum medien- und kassenwirksamen Jahrmarkt der Eitelkeiten [...]



